Stop Looking For The Next Twitter

Unter die­sem Titel hat David Armado mal wie­der einen schö­nen Bei­trag für den Con­ver­sa­tion Blog von Har­vard Busi­ness Publis­hing geschrieben.

Um was es ihm dies­mal geht: Sich den vor­han­de­nen Bau­stel­len der digi­ta­len Kom­mu­ni­ka­tion zu wid­men, und die neu­es­ten fro­hen Bot­schaf­ten der Trend-Evangelisten viel­leicht auch erst­mal ver­hal­len im Off zu lassen.

Da waren zunächst mal die eige­nen Web­sites, die es per­ma­nent zu opti­mie­ren gilt. Ob SEO, Usa­bi­lity und Brand Expe­ri­ence, es gibt viele Hebel mit denen man anset­zen kann. Und dann stellt sich noch die Frage, ob die interne Orga­ni­sa­tion so gut auf­ge­stellt ist, dass kein “design by com­mit­tee” alle Ent­wick­lungs­be­s­te­bun­gen in den Sand lau­fen lässt.

Die nächte Bau­stelle wären die eige­nen Blogs. Vor ein paar Jah­ren haben Unter­neh­men damit ange­fan­gen und eine ganze Reihe sind bis heute nach­ge­zo­gen. Einen guten Cor­po­rate Blog zu füh­ren ist jedoch eigent­lich immer gar nicht so ein­fach. Also besteht auch hier kon­ti­nu­ier­li­cher Opti­mie­rungs­be­darf, um auch The­men zu tref­fen, die dis­ku­tiert und ver­teilt werden.

Neben exter­nen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­len gilt es auch das interne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­tem bzw. Werk­zeug Intra­net unter die Lupe zu neh­men. Zu viele Intranet-Lösungen basie­ren noch auf ver­al­te­ten groß­kup­fer­ten Kon­zep­ten von IT-Beratungen aus den gol­den new eco­nomy years. Obwohl Web 2.0 seit vier Jah­ren dis­ku­tiert wird, ist die­ses bei vie­len Unter­neh­men in der inte­ren Kom­mu­ni­ka­tion noch nicht angekommen.

Und zu guter Letzt ein­fach mal zusam­men­ge­bün­delt alle Social Media Akti­vi­tä­ten. Auch das braucht seine Ent­wick­lung. Orga­ni­sa­tio­nen müs­sen fra­gen, inwie­fern sich ihre direkte Kom­mu­ni­ka­tion mit den Kunden/Menschen geöff­net hat und wie man diese Ent­wick­lung wei­ter beschrei­ten möchte. Außer­dem sollte kri­tisch hin­ter­fragt wer­den, was man eigent­lich zu sagen hat? Ist es für die Zuhö­rer inter­es­sant, oder ver­blen­det man die Wahr­neh­mungs­fä­hig­keit der Kunden/Menschen mit Rauschen.

Es gilt immer noch: Gut’ Ding braucht seine Zeit. Und wenn man die vier beschrie­be­nen Her­aus­for­de­run­gen meis­tern kann, fällt es garan­tiert auch leich­ter neue Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wege zu erkunden.

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