World’s First Mobile Phone
Ein spannendes Video von 1922 über das mobile Telefonieren.
Beautiful, Meaningful and Functional Things
Ein spannendes Video von 1922 über das mobile Telefonieren.
Seit dieser Woche am Kiosk. Die WEAVE Ausgabe 06/12 mit einem sechsseitigen Artikel zum Thema Internet Of Things von Bas Zapf und mir.

Besonders interessant war im Zuge der Recherche der Kontakt mit dem niederländischen Designstudio Booreiland. Diese veröffentlichen diese Tage ihr Buch Meta Products und da wir da vorab auch schon mal reinschauen durften, kann ich das an dieser Stelle nur voll empfehlen.
Ein Aspekt, den wir aus Platzgründen nicht mehr in den Artikel packen konnten ist der, dass es beim Thema Internet Of Things auch wertbringend ist, sich Modelle und Methoden des User Experience Design nutzbar zu machen. Vor allem dessen Fokussierung auf die Erlebniswahrnehmung des Nutzers bietet einen starken Ausgangs- und Endpunkt für die Designentwicklung. Da das User Experience Design jedoch aus der Welt der Software- und Webentwicklung stammt, würden wir vorschlagen diesen bewusst um eine Serviceebene und den Aspekt der physikalische Formgebung (Shape) zu erweitern. Im klassischen UX-Modell nach J.J. Garrett (Elements of User Experience) könnte das dann folgendermaßen aussehen.

Der Webentwickler Brad Frost (im Dienst bei R/GA) hat eine schöne prägnante Präsentation zusammengestellt, die wichtige aktuelle Aspekte des Webdesigns adressiert.
Rob Ford hat einen interessanten Artikel zu der Tatsache veröffentlicht, dass in diesem Jahr der quasi Flash-only Nimbus der FWA-Winner Sites aufgebrochen wurde, und eine Reihe von Websites ohne Flash-Technologie ausgezeichnet wurden.
Spannend ist es dabei, sich noch mal die erste Website anschauen, die ohne Flash gewonnen hatte. Das war übrigens 2007 und für die Levis Copper Jeans.

Ein Chart das jeder der seine Brötchen im digitalen Medienbereich verdient kennen sollte, ist der Gartner Hype Cycle for Emerging Technologies. Neben der Betrachtung wie sich die verschiedenen Trends entwickelt haben interessiert natürlich die Frage was neu dazugekommen ist. Die vier großen Newcomer sind:
Big Data, Internet Of Things, Gamification und Consumerization.

Die Definitionen der vier großen Newcomer nach Gartner:
Big Data
… is the term adopted by the market to describe extreme information management and processing issues, which make traditional IT inadequate for using the information assets. It shifts existing practices of selecting which data to integrate toward the concept that all information can be integrated and analyzed.
Internet Of Things
… is a concept that describes how the Internet is being used to link consumer devices and physical assets so that these new endpoints can create and receive a data stream.
Gamification
… is the use of game mechanics in nonentertainment environments to change user behavior, drive engagement and encourage higher levels of participation. Gamification is being applied to many different challenges relating to, for example, innovation, education, employee performance, healthcare, social change, business and work planning.
Consumerization
… is the specific impact that consumer-originated technologies can have on enterprises. It reflects how enterprises will be affected by, and can take advantage of, new technologies and models that originate and develop in the consumer space, rather than in the enterprise IT sector.
Vorab: Diesem Projekt sei jeder Erfolg gegönnt. – Den in einer hervoragenden Konzept-Studie zeigt Syzygy mit seinem neuen LAB Ableger wie die Zukunft des Fernseherlebnisses sein wird. Das Tolle ist, dass hier verschiedene Konzeptideen, die man z.T. auch schon mal bei Designstudios wie z.B. frog design gesehen hat, weitergesponnen werden und in einem tollen Präsentationsform verdichtet sind. So wird nicht zuletzt durch ein sehr gutes Design graue Theorie zum Leben erweckt und das digitale Nuzungserlebnis mal wirklich in den Mittelpunkt gestellt. – Nebenbei dürfte sich Syzygy bei designbewussten Digital-Kreativen viele Freunde machen. Und außerdem weckt es vielleicht die eine oder andere Digital-Agentur auch mal auf, Innovation und Designkraft neben den Kundenbriefings unter Beweis zu stellen.

Für alle Verpixelten, die endlich mal ihre Wissenslücken zum Internet (wieder) schließen möchten, gibt es von Google das schönes Online-Büchlein “20 Things I Learned About Browers and the Web“. 20 Kapitel mit netten Illustrationen und garantiert un-evil.
Cooler Clip der mit netten Illustrationen aufzeigt, wohin sich das Internet in den nächsten Jahren entwickeln wird.
Nachdem im August von Nikon die erste Digicam mit eingebautem Projektor vorgestellt wurde, kommt jetzt aus Asien eine geschmacklich diskutable Performance der “Helicopter Boyz” die gleich mal zeigen, wie man die Kamera auf der Bühne einsetzen kann.
Zu Microsofts Project Natal ist schon vieles gesagt worden und das Demonstrationsvideo ist ziemlich beeindruckend. – Besonders schön hat es Andreas Rosenfelder letzte Woche in der Zeit das Wesen von Project Natal auf den Punkt gebracht.
“Zynisch könnte man feststellen, dass der einzige Vorteil von Project Natal gegenüber einem Spiegel darin besteht, dem eigenen Doppelgänger nicht ins Gesicht, sondern über die Schultern zu schauen. Tatsächlich war es aber auch noch nie so einfach, ins elektronische Wunderland einzudringen (…).”
Und nachdem die Nintendo bereits mit der Wii die Senioren zum virtuellen Kegeln gebracht hat, bin ich gespannt, was Microsoft mit dem Project Natal in den deutschen Altenheimen bewegen wird. – Vielleicht Senioren-Abfahrt mit Rosi Mittermeier.