Mit dem Leben in Verbindung bleiben
Für den Future Of Web Strategy Blog habe ich mal wieder einen Artikel geschrieben. Thema: Mit dem Leben in Verbindung bleiben.
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Beautiful, Meaningful and Functional Things
Für den Future Of Web Strategy Blog habe ich mal wieder einen Artikel geschrieben. Thema: Mit dem Leben in Verbindung bleiben.
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Mit dem Research-Paper “Social CRM: The New Rules of Relationship Management” liegt endlich mal eine solides, betriebswirtschaftlich fundiertes Auseinandersetzung mit dem Thema Social Media vor, die einem nach dem Lesen ein klares Bild davon gibt, wie man Social Media in Unternehmen strategisch entwickeln kann.
Zwar schwingt im Hintergrund immer der zentrale theoretische Ausgangspunkt mit, dass mittels Social Media das Thema CRM auf eine neue Ebene gebracht wird, aber auch CRM-fremde Geister können die aufgezeigten Erkenntnisse für sich nutzen.
Unter diesem Titel hat David Armado mal wieder einen schönen Beitrag für den Conversation Blog von Harvard Business Publishing geschrieben.
Um was es ihm diesmal geht: Sich den vorhandenen Baustellen der digitalen Kommunikation zu widmen, und die neuesten frohen Botschaften der Trend-Evangelisten vielleicht auch erstmal verhallen im Off zu lassen.
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Zum Thema Social Media beschreibt David Armano im “Converstion Starter” Blog von Harvard Business sechs Trends, die er für das kommenden Jahr als relevant ansieht.
Social media begins to look less social
Aufgrund des immer größeren “Rauschen” in Social Networks nimmt das Bedürfnis nach Exklusivität zu und hyperaktive Nervenbolde werden immer öfter im Newsfeed “verborgen” bzw. abgeschaltet.
Corporations look to scale
Nach ersten Gehversuchen mit Twittern und Social-Network Profilen werden Unternehmen schauen, wie sie Social Technologien einsetzten können, um Kosten zu sparen oder Prozesse effizienter zu gestalten.
Social business becomes serious play
Während bisher von den Social Network Betreibern primär Aktivität incentiviert wird, werden immer häufiger Anreize geschaffen werden, die einen “freundlichen Wettbewerb” pushen. Facebook Games wie Farmville profitieren ja bereits von diesen Anreizen.
Your company will have a social media policy
Im Sinne einer Formalisierung ist es an der Zeit, dass Organisationen definieren, wie sie mit dem Thema Social Media umgehen.
Mobile becomes a social media lifeline
Da zahlreiche Organisation private Social Network Aktivitäten während der Arbeit verbannen, aber gleichzeitig immer mehr Nutzer über ihr Smartphone komfortabel auf ihre Social Network Profile zugreifen können, wird das Phänomen der “Social Media Break” zunehmen. “What used to be cigarette breaks could turn into “social media breaks” as long as there is a clear signal and IT isn’t looking.”
Sharing no longer means e-mail
Das teilen von Informationen und Empfehlungen wird zur Selbstverständlichkeit. Social Media Optimization von Websites muss eine Pflichtaufgabe sein.
In der Zeit liefert Adam Soboczynski unter der Überschrift “Höfische Gesellschaft 2.0” eine interessante Beschreibung eines neuen Menschentypus, der aus den Umwälzungen der Sozialen Netzwerke emportritt.
Es ist für ihn der “sozial hyperaktive” Mensch, wie es ihn schon vor der bürgerlichen Revolution am adeligen Hofe gab. Der “um Status und Witz kämpfende Höfling”, der reaktionsschnelle und bewertungssüchtige, der geistreiche Parvenü. Die Bedeutung des Begriffs Parvenü setzt Soboczynski als implizietes Wissen voraus. Doch gerade weil er in seinem Artikel auch den “Wächterrat” von Wikipedia anspricht, ist es besonders reizvoll, dort mal nachzuschauen, was unter dem Begriff Parvenü zu finden ist.
Zum Begriff Parvenü schreibt Wikipedia u.a.:
“Es ist ein abfälliger Ausdruck mit der Nebenbedeutung des Unkultivierten und Ungebildeten, der besonders von Adligen für Aufsteiger am Hofe gebraucht wurde”
Die echten Stars im digitalen Zeitalter hingegen, das sind jene “die auch das Netz gebar”. Treffend beschreibt er den Erfolg des wahren Star Barack Obama, welcher seinen Anhängern ein “sozialistisches Gemeinschaftsgefühl” implementierte, so dass diese schließlich glaubten im ständigen Austausch mit ihm zu stehen.
Die breite Masse hingegen lässt sich von Facebook ihr soziales Leben formalisieren und von Google Relevanz strukturieren.
Dabei bedienen sich alle eines Verblendungzusammenhanges, der vom Bürgertum klassischerweise eigentlich kritisch beäugt wurde. – “Macht der Rhetorik, das Auseinanderklaffen von verführerischer Form und Inhalt” sind die Techniken der Inszenierung.
Eine inspirierende, teilweise sehr scharfsinnige Analyse. Und doch ist der kulturkritische Unterton unverkennbar deutlich.
Das Fast Company Magazine beschreibt 9 Faktoren, welche die Wahrscheinlichkeit der Verbreitung von Twitter Nachrichten erhöhen.
Dabei geht es sowohl um inhaltliche Faktoren, wie Schlüsselwörter, als auch formale Faktoren, wie den optimalen Versandzeitpunkt.
Interessant finde ich den folgenden Hinweis bezüglich der inhaltlichen Ausrichtung von Twitter Nachrichten.
“Sorry guys, but nobody wants to promote your f—ing, stupid feelings: Tweets about work, religion, money and media/celebrities are more retweetable than those involving negative emotions, sensations, swear words, and self-reference.”
Auch dieses eine Erkenntins der wissenschftlichen Twitter-Forschung.
Mit dem Konzept “Community Banking” versucht die Fidor AG als Bank Transparenz und Vertrauen zu erlangen. Erinnert mich spontan an das Genossenbankschaftskonzept von Franz Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dass auf den Grundsätzen der Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung aufgebaut wurde.
Facebook ist nicht nur das größte Social Network und das mit der höchsten Wachstumsrate. – Sondern auch das Social Network mit dem höchsten Nutzerzuwachs in der Gruppe 30+.
Doch das kann dann dazu führen, das sich plötzlich Mom und Dad auch auf der Plattform tummeln und mit einem befreundet sein wollen.
Jetzt kann man aber unter http://myparentsjoinedfacebook.com/ zum Gegenschlag ausholen und Peinlichkeiten, die sich die Eltern leisten, einsenden.

Eine wirklich coole Idee, wie man die Kreativität seiner Fans fördert. Die Pet Shop Boys haben auf der Designplattform crowdSPRING einen Award für ein PSB-Poster in Höhe von 300 $ gestiftet. Innerhalb von wenigen Tagen sind mehrere hundert Entwürfe hochgeladen worden. Quality User Gen Content! I like!
We listen to what you are listening to on blogs, Twitter, MySpace, Facebook, forums, P2P and more to chart the most popular songs online.