Lego Walls – Wie Träume 2011 wahr werden
Wenn es das nur schon 1985 gegeben hätte.

Beautiful, Meaningful and Functional Things
Wenn es das nur schon 1985 gegeben hätte.

Als vor einer Woche Osama Bin Laden von den USA getötet wurde, hat die New York Times eine interaktive Informationsvisualisierung für die Relevanz und den Wert dieses Ereignisses aufgesetzt. Innerhalb der beiden Differentiale signifikant/nicht signifikant sowie positiv/negativ konnten Leser einen Punkt an der für sie richtigen Stelle setzen. Zusätzlich konnte noch ein Kommentar hinterlassen werden. Das Ergebnis gibt einen interessanten Einblick in die Psyche der New York Times Leser.

Vor drei Jahren hat übrigens Scholz & Volkmer bereits mal für die Süddeutsche Zeitung ein Stimmungsbild-Interface entwickelt. Das damalige Konzept Meinungen mit seinem Gesicht dahinter abzugeben, war für die Nutzer jedoch vielleicht etwas zu persönlich. Gerade in der Sachlichkeit des New York Times Interfaces zeigt sich jedoch 2011 Reife und Augenmaß, wie man die Leser aktiv einbinden kann.
Für das Unternehmen Allreal hat PROJEKTIL in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro OOS den Richti-Areal Showroom realisiert. Im Zentrum: Ein mit 5 Projektoren bespieltes Architekturmodell im Massstab 1:200. Durch Projektion können verschiedene Simulationen (Nachtleben, Sonnen- und Schattenwurf etc.), aber auch Informationen (Nutzungszonen, Grünflächen, Verkehr etc.) auf dem Modell dargestellt werden.
Zuerst gesehen bei IxD Theatre auf Wildpark.
Pünktlich nach dem Osterwochenende gibt es jetzt die Version 2 der Mercedes-Benz Service iPhone App. Ein besonders spannendes und schönes Projekt, das mich und meine Kollegen bei Elephant Seven in den letzen Monaten beschäftigt hat.

Nachdem wir letzes Jahr in Rekordzeit mit der Version 1 an den Start gegangen sind, standen diesmal nützliche Funktionserweiterungen und die User Interface Entwicklung im Fokus. Außerdem werden mit der aktuellen Version die Dialogmöglichkeiten zwischen Kunden und Mercedes-Benz Händlern weiter ausgebaut. – Die Mercedes-Benz Service App präsentiert sich somit als eine toolorientierte “Plattform”-App, die hoffentlich auch in Zukunft noch zahlreiche Weiterentwicklungen erfahren wird.

Vorab: Diesem Projekt sei jeder Erfolg gegönnt. – Den in einer hervoragenden Konzept-Studie zeigt Syzygy mit seinem neuen LAB Ableger wie die Zukunft des Fernseherlebnisses sein wird. Das Tolle ist, dass hier verschiedene Konzeptideen, die man z.T. auch schon mal bei Designstudios wie z.B. frog design gesehen hat, weitergesponnen werden und in einem tollen Präsentationsform verdichtet sind. So wird nicht zuletzt durch ein sehr gutes Design graue Theorie zum Leben erweckt und das digitale Nuzungserlebnis mal wirklich in den Mittelpunkt gestellt. – Nebenbei dürfte sich Syzygy bei designbewussten Digital-Kreativen viele Freunde machen. Und außerdem weckt es vielleicht die eine oder andere Digital-Agentur auch mal auf, Innovation und Designkraft neben den Kundenbriefings unter Beweis zu stellen.
Großartige private Arbeit vom Ex-Kollegen. Daher auch bei Design Made In Germany zu bewundern.

Wenn die Qualität des kreativen Outputs nicht mehr stimmt, sollte eigentlich jedem Agenturmenschen klar sein, dass die Fahrt mal schnell den Bach runter gehen kann. – Erfreulich jedoch, wenn ein Qualitätsmeister wie Robert Lindström von North Kingdom mal seine Meinung zu dem Thema offen mitteilt, und diese ganz offen mit folgendem Worten abschließt:
“What concerns me, is that is too often we see well known agencies working with super big brands with a terrible result. I hardly believe the budgets are too small, instead I believe there are stronger people in their organizations who are more concerned about money or credits than what they actually are going to launch. Maybe, we should question more if these persons are having to much power in house for each companies best?”
Also wie wäre es mit mehr fight for your right for quality?
Heute abend hat es sich für mich mal wieder gelohnt bei Favourite Website Award vorbeizuschauen. Denn dort kann man sehen, dass es neben den Winamp und dem MS Mediaplayer auch andere Formen der Musikvisualisierung gibt. Und im Jahre 2011 ist das natürlich online und direkt mit einer Musikplattform verknüpft.
APEXvj heißt die coole Plattform und die folgenden Bilder sind als Visualisierung zu einem Track von El_Txef_A enstanden, den ich sehr empfehlen kann.


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Studenten der Hyper Island School haben für die Schuhmarke WeSC ein interessantes Konzept entwickelt, das sie als “social take on Nike+” bezeichnen. Mit Hilfe eines RFID Chips im Schuh zeigen sie verschiedene soziale Anwendungsmöglichkeiten für ihren KarmaTech Schuh.

Wenn im Agenturalltag über Konzepte und Design diskutiert wird, werden von schlauen Geistern immer wieder mantramäßig bestimmte Glaubenssätze runtergebetet. Einige jedoch haben vielleicht mal in einem Land vor unserer Zeit gegolten haben, bei manchen wurde jedoch auch einfach etwas Treibsand in ein Förmchen gepackt.
Gefahr droht den voreiligen Geistern jedoch durch die missionarische Arbeit zweier UX-Experten aus Budapest. In ihrem Blog UX Myths räumen sich nämlich regelmäßig mit geläufigem Irrglauben auf. Die bisher 29 Artikel sind es für digitale Konzepter und Designer alle wert, dass man sie sich nach und nach mal zu genüge führt.
Meine fünf Favoriten hierbei:
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