Archiv für September 2010

 
 

A computer is just a fucking tool

Mehr Weisheiten bei Good Fucking Design Advice. – Because sometimes, being your own worst critic is not enough.

Wenn Werbung kräftig(end)er Käse ist

Dieses Commercial ist zu schön um wahr zu sein. Und kommt aus dem Portfolio von John Nolan.

Die Ergo-Republik der mündig-verblendeten Konsumenten

Wie man aus der Werbung  dieser Tage etwas über den modernen Konsumenten herauslesen kann, führt Adam Soboczynski in der Zeit (Nr.38/2010) vor. Hierzu hat er sich die aktuelle Kampagne der Ergo-Versicherung geschnappt.

Und während in den Medien über die Medien (Horizont & Co.) über die zu größe Ähnlichkeit zwischen den Ergo TV-Spots und der Nick Hornby Verfilmung “High Fidelitiy” diskutiert wurde,  kommt Herr Soboczynski bezüglich des Inhaltes zu folgendem Urteil:

“Werbung ist heute Antiwerbung, Kapitalismus in seiner wundersamen Wandlungsfähigkeit zum Schein antikapitalistisch. Kritik ist bereits eingespeist, sie ist, geschickt umgeleitet, ausschließlich als Kritik am Produkt am Werk. Der mündige Konsument ist in dieser meisterhaft bösartigen Werbung auf dem Höhepunkt seiner Verblendung vorgeführt.”

Friday night and I’m not dancing?

Ein wundervolles Album fliegt durch die Luft und die Zeit Online findet irgendwie genau die richtigen Worte für diesen elektronischen Wohlklang.

“Superpitchers Techno ist wie ein Poesiealbum. Auf jeder Seite lässt sich einem anderen Gefühl nachspüren. Manche sind ein bisschen albern, andere voll Traurigkeit. Manche klingeln vor Glückseligkeit. Manche möchte man am liebsten herausreißen.”


“Superpitcher pitcht Gefühle. Auf seinem zweiten Album Kilimanjaro verändert Schaufler unentwegt die emotionalen Drehmomente.”


Dialogue in the Dark

Diese Arbeit ist mir beim Durchblättern des diesjährigen iF communication design award Buch aufgefallen. Schon ein paar Tage alt, aber sehr schön.

The search for the ultimate tastemakers

Das Intelligentsia Coffee & Tea House in Venice, Kalifornien steht für die absolute Kaffeeleidenschaft. Und mit einer dreiteiligen Webdoku bringen sie das zehnmal authentischer und glaubwürdiger rüber, als wenn in der Louis Vuitton Anzeige ein feiner Herr die Beschläge auf den Koffer hämmert. Unbedingt anschauen und danach Kaffee trinken gehen.

Episode 2 & Episode 3 auf Vimeo.

Via  tautoka weblog (Johannes Kleske) und für Björn Claussen

The 1984 Macintosh Commercial Twist

“The work demonstrates how, in today’s media environment, unanticipated voices in the marketplace can augment brand value and demonstrate the principles of effective strategic communication. Those familiar with the original 1984 Macintosh commercial will see irony in the twist.  For those not familiar with that commercial, it is nevertheless the human metaphor of the lone voice standing up to suppression that gives communicative power to the piece.  In his re-use of the old commercial, the maker demonstrates some key principles.”
(John Eighmey – Psychology Of Advertising)

Über den guten Stolz

Mit gemischten Gefühlen an sich und nicht mit diesen im Herzen, hat sich die Süddeutsche Zeitung in den vergangenen Wochen beschäftigt. Dem Gefühl des Stolzes hat sie sich gewidmet und gezeigt wie dieser Menschen arrogant und anmaßend wirken lässt oder ihnen genau das gewisse Etwas an Sympathie schenkt. In der Geschichte waren sich die Gelehrten nie einig, aber einer aktuellen Studie zufolge kann man Folgendes feststellen.

“Menschen, die häufig Stolz über ihre eigene Leistung empfinden, sind Studien zufolge angenehme Zeitgenossen: zuvorkommend, emotional stabil, gut eingebunden in Freundeskreis, Partnerschaft und Familie.

Wer hingegen vor allem stolz auf seine naturgegebene Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe ist, etwa auf seine Nationalität, hat eine überdurchschnittlich hohe Wahrscheinlichkeit, chronische Angstzustände zu erleiden und in sozial unerwünschtes Verhalten verwickelt zu werden.”

Biochemisch zeichnet sich der positive Stolz durch einen vergleichsweise niedrigen Testosteronspiegel bei gleichzeitig hohem Serotoninspiegel aus.

Man könnte jetzt die Frage stellen, inwiefern Stolz vererbbar oder sozial erlernt ist. – Aber das zu beantworten, ist eine Aufgabe für die Sarrazianer.

The Perfect Break. Underworld – Scribble

Für die kleine Pause zwischendurch.  Um halb 10 oder auch danach. Weniger süß aber dafür umso krachiger.  – Choose Life. Choose a Break. Choose Underworld.