Archive for Februar 2010

 
 

Creative Brief Workshop

Nick Emmel von der renom­mier­ten Lon­do­ner Agen­tur Dare Digi­tal, hat die Sli­des eines von ihm gehal­te­nen Crea­tive Brief Workhops online gestellt. Neben eini­gen all­ge­mei­nen Emp­feh­lun­gen macht es vor allem  Spaß, dass vom ihm prä­sen­tierte Bei­spiel genauer zu studieren.

Surrealism by Ben Reubold

Mein Ex-Kollege aus Wies­ba­de­ner Tagen Bene­dikt Reu­bold hat die­sen coo­len Motionclip gestal­tet. — Tja wäh­rend andere nach einem har­ten Agen­tur­tag vor dem Fern­se­hen ver­sa­cken, sich im Fitness-Studio abstram­peln oder stri­cken, baut der Ben fan­tas­ti­sche Clips.

Wie werden Agenturen 2015 aussehen?

Al DiGuido, CEO der ame­ri­ka­ni­schen Online-Marketingagentur Zeta Inter­ac­tive, weist in einem Bei­trag für Adver­ti­sing Age auf drei Kern­as­pekte, die für ihn die digi­ta­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tu­ren in fünf Jah­ren prä­gen werden.

Lean Agen­cies With New Titles

Die Zeit der Mega­bud­gets wird vor­bei sein. Klei­nere Ein­hei­ten kön­nen schnel­ler agie­ren, weil sie fle­xi­bler sind und enger zusam­men hän­gen. Es wer­den eine Reihe von neuen Exper­ten nach vorne kom­men, ganz vorne dabei Kon­ver­genz­ex­per­ten “that per­son able to orches­trate cust­o­mer expe­ri­ence stra­tegy across the gro­wing range of chan­nels and media”.

Ana­lytics Will Deco­rate the Tro­phy Mantles

Krea­ti­va­wards wer­den immer unwich­ti­ger, da mess­bare Resul­tate und der return-on-investmen mehr zäh­len als Kreativranking-Punkte. Dar­aus folgt, dass die­je­ni­gen wel­che die Daten haben und aus die­sen hand­lung­o­ri­en­tierte Insights gene­rie­ren kön­nen, immer bedeu­ten­der werden.

Tech­no­logy Will No Lon­ger Be “Leased”

Tech­no­lo­gie spielt im digi­ta­len Zeit­al­ter eine zen­trale Rolle. Agen­tu­ren sind gefor­dert für digi­tale Tech­no­lo­gien die bes­ten Ent­wick­ler zu haben, oder kon­se­quent Out­sour­cing zu betrei­ben. Dritt-Partnerschaften hin­ge­gen wer­den vom ers­ten Tag an die Mar­gen schmälern.

Authentizität ist unbezahlbar

Wäh­rend das Medi­en­rau­schen um Helene Hege­mann, die am Wochen­ende im Ber­li­ner Tre­sor Club ihren 18 Geburts­tag fei­erte, noch immer wei­ter anschwillt, lie­fert der Kult­re­gis­seur Jim Jar­musch ein inter­es­san­tes State­ment, das gut in die aktu­elle Hegemann-Diskussion passt.

Jen­seits recht­li­cher Dis­kus­sio­nen zu Zitat­ver­wei­sen etc. weist er dar­auf hin, das heute nichts mehr ori­gi­nal ist. Das was zählt ist Authen­ti­zi­tät, und diese ist unbezahlbar.

Gerade im Bereich der elek­tro­ni­schen Musik las­sen sich unzäh­lige Bei­spiele die­ser “aus Die­bes­gut” neu erschaf­ten Authen­ti­zi­tät fin­den. Ein wun­der­schö­nes Bei­spiel ist für mich Wolf­gang Voigt aka Love Inc. mit “Life’s A Gas”. Ganz im Sinne des Jean-Luc Godard Zitats: “It’s not where you take things from — it’s where you take them to.”

Time Patrol

Tol­les Video aus 2008 von Kode9 und Spaceape.

Cognitive Fluency

Scheint viel­leicht auf den ers­ten Blick recht tri­vial, ist aber doch ein inter­es­san­ter Aspekt der aktu­el­len psy­cho­lo­gi­schen For­schung. Cogni­tive Flu­ency ist ein Maß­stab dafür, wie ein­fach es ist über etwas nachzudenken.

“Because it shapes our thin­king in so many ways, flu­ency is imp­li­ca­ted in deci­si­ons about ever­y­thing from the pro­ducts we buy to the people we find attrac­tive to the can­di­da­tes we vote for – in short, in any situa­tion where we weigh information.”

Ich finde das Thema ist ein­fach zu rele­vant um es zu igno­rie­ren. Mehr hierzu bie­tet ein guter Arti­kel des Bos­ton Glo­bes.

World Press Photos 2010

Wenn man gerade schon online ist, sollte man unbe­dingt in der Win­ners Gal­lery der World Press Photo 2010 vorbeischauen.

Eine Geschichte…

„Was habe ich mit all dem zu schaf­fen, mit all die­ser Hel­lig­keit, mit all die­ser Dun­kel­heit?“
(Jean-Luc God­dard)

… Was This Dirty!

Sehr pfif­fige Idee, wie ich finde! — Beson­ders wenn man zu die­sem Motto gleich eine Flickr-Gruppe macht und Fotos mit glei­cher Aus­sage aus aller Welt sammelt.

Atemporality — this afternoon

Auf der Rück­fahrt vom trans­me­diale Wochen­ende ein Moment der Stille und des Still­stands. — Und mit im Gepäck die Nach­über­le­gun­gen zu zwei span­nen­den­Vor­trä­gen von Bruce Ster­ling und Sieg­fried Zie­lin­ski und einer inter­es­san­ten Anschlussdiskussion.

Auf taz.de fin­det man bereits einen Arti­kel, der den Vor­trag von Bruce Ster­ling gut zusam­men­fasst. Und auf der Seite der trans­me­diale gibt es alles auch noch mal alles als Vido­st­ream zum Nach­schauen.